Ich mach dich fit! Ohne Geräte, nur mit deinem Körper

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klfeigling Avatar

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Es gibt eine ganze Reihe verschiedener Fitnessbücher. Das Buch von Frau Theiss steht also nicht alleine da. Auch einige andere berühmte Persönlichkeiten haben bereits ein Fitnessbuch verfasst und waren mehr oder weniger erfolgreich. Christine Theiss ist allerdings die erste berühmte Frau, die mir aufgefallen ist, welche das Cover eines Fitness-Ratgeberbuches ziert. Der Titel sagt auch schon einiges über ihre vorgestellte Trainingsmethode aus: „Ich mach dich fit! Ohne Geräte, nur mit deinem Körper“. Die Frage ist nun, ob das Buch hält, was Christine Theiss verspricht. Nur 15 Minuten am Tag sollen dazu ausreichen und die Autorin selber verfolgt ein solches Programm. Die Vorteile sind offensichtlich: Man braucht sich nicht in einem Fitnessstudio anzumelden oder schwere Gerätschaften mit in den Urlaub zu nehmen, um seinen Trainingsplan zu verfolgen.

Die ersten Seiten fand ich wie vermutet nicht sonderlich spannend. Man erhält einen biographischen Einblick in das Leben der Autorin, darin erzählt sie ihren Weg zum Erfolg. Die anschließende Einführung in das Wunder der Muskelkraft ist das nächste Kapitel. Darin werden unter anderem das Zusammenspiel der verschiedenen Muskeln und die einzelnen Muskelpartien an sich erklärt. Der nächste Abschnitt mit dem Kapitel „Die Basis schaffen“ geht nun endlich auf einen Trainingsplan und den Leser ein. Dort kann man z. B. einen Fitnesstest machen, um herauszufinden auf welchem Level man sich zurzeit befindet.

Danach folgt das Trainingsprogramm, welches mich vor allem mit den Abwandlungen der Übungen überzeugt. Dadurch ist jeder Mensch in der Lage die Übung nachzumachen egal wie fit er sich gerade fühlt. Es gibt verschiedene Schwierigkeitsstufen und die Anzahl der Wiederholungen kann auch jeder selber entscheiden. Außerdem ist die Auswahl der Übungen ein Rundum-Paket welches für keine der Muskelgruppen zu knapp kommt. Die Bilder mit den Fotos der jeweiligen Übung finde ich sehr passend und man sieht, wie es eigentlich aussehen soll und kann vergleichen, was man anders machen sollte. Auch die wesentlichen „Bewegungsabläufe“ sind gut zu erkennen.

Nach den Schilderungen der Übungen findet sich noch ein weiteres Unterkapitel zum Thema Dehnen, welches nicht unberücksichtigt bleiben sollte. Zum Schluss findet sich noch ein Kapitel über die richtige Ernährung und eine Darstellung verschiedener Nährstoffe für den Körper. Danach kommen leere Trainingstabellen, die der Leser ausfüllen kann, um seine Erfolge aufzuschreiben.

Ich finde das Buch gibt einen guten Überblick über verschiedene Themengebiete, welche die Fitness eigentlich ausmachen. Besonders gut finde ich auch die Abwandlungen der einzelnen Übungen, die es ermöglichen, dass Jung und Alt damit arbeiten können.