Sehr unterhalsam

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steffi-kunz Avatar

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Das Buch handelt von Arnold, der im Jahre 2020 einschläft und 2045 erwacht. Er wird damit konfrontiert, was er in seinem Leben alles falsch gemacht hat. Am Ende erwacht er doch wieder im Jahre 2020 und ändert sein Leben von vorn bis hinten. Der "Ausflug" ins Jahr 2045 war ihm eine Lehre, dass unbedingt was verändert werden muss.
Dieses Buch lehrt uns, dass wir nicht immer so negativ auf's Leben eingestellt sein sollen. Sondern die Zeit, die wir haben, sinnvoll nutzen sollten. Das musste Arnold im Buch auch erstmal klar werden. Besonders das Ende hat mich sehr zu Tränen gerührt. Denn sowas würde wohl jeder haben wollen. Eine schöne Ehe, die 70 Jahre gedauert hat und mit Glück und Liebe durchzogen war.
Ich kann dieses Buch sehr weiterempfehlen.
Die Idee der Zukunft im Jahre 2045 fand ich hingegen ein wenig erschreckend. Jetzt schon engt uns der Staat in unseren Rechten ein (z. B. Maskenpflicht), aber da ist es noch viel schlimmer. Was erwartet uns tatsächlich in einigen Jahren? Werden wirklich Menschen, die nicht für ein würdiges Leben angesehen werden (Verbrecher, Kettenraucher, Schmarotzer,...) in ein digitales Programm hochgeladen? Der Körper in der realen Welt muss dazu sterben? Auch Arnold sollte im Jahre 2045 in diese virtuelle Welt "umziehen". Weil er sich keine kostspielige Behandlung hätte leisten können. Wenn so die Zukunft aussehen sollte, wäre das echt schlimm. Die ganzen Erfindungen hingegen von Hans Rath gut überlegt, fand ich sehr klasse und sehr detailliert erklärt. Ein sehr schöner Roman.