Der Beginn einer neuen Reihe...

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simsa Avatar

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Alice Quentin ist Psychologin und arbeitet neben dem Job in ihrer Praxis auch im Dienst der Polizei. Als Alice während einer Laufrunde auf eine Frauenleiche stößt, erinnert das Opfer an das Ehepaar Benson, die vor Jahren einige Mädchen bestialisch ermordet haben. Nur sitzt Marie Benson momentan in Haft und ihr Mann verstarb bereits vor einigen Jahren hinter Gittern. Alles deutet auf einen Nachahmungstäter hin und dieser scheint es auch auf Alice abgesehen zu haben.




Bei dem Buch „Im Totengarten“ handelt es sich um den Beginn einer neuen Thrillerreihe und durch den flüssigen, schnell zu lesenden Schreibstil von Kate Rhodes ist es ganz sicher auch eine Reihe für mich.

Alice Quentin als Psychologin war beim Lesen ein sehr vielseitiger Charakter, den ich sofort mochte. Auf der einen Seite ist dort die professionelle Alice, die versucht ihren Patienten zu helfen und mit der Polizei zu ermitteln und auf der anderen Seite gibt es auch eine sehr verletzliche Alice, die bereits in jungen Jahren eine schwere Kindheit hatte und viel durchleben musste.

So lernen wir sie, aber auch die anderen Charaktere sehr gut kennen und das muss ich wirklich sagen, da konnte mich Kate Rhodes wirklich überzeugen.

Leider war der Fall an sich schon interessant und unterhaltend zu lesen, aber die Spannung blieb stellenweise aus. Ich denke aber, dass dieses Buch auch ein kleines Kennenlernen war und Fall an sich schon wichtig war, aber die Leser halt auch Alice verstehen sollten.
Dies ist schon gelungen und hat durchaus Spaß gemacht, trotzdem liebe ich Bücher die ich nicht zur Seite legen mag, weil der Thriller nur so vor Spannung nach mir schreit.

Es hätte hier gerne noch ein wenig mehr sein dürfen, zumal mir recht schnell klar war wer als Täter in Frage kam. Wobei ich das Finale trotzdem gut fand.

Ich gebe ausbaufähige 4 von 5 Punkten und freue mich schon auf das nächste Buch, welches ich unbedingt versuchen möchte.