Ich liebe es

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milli0910 Avatar

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Ich hatte mich über diesen Gewinn ganz besonders gefreut, da ich bereits die Vorgängerteile geliebt habe. Da er aber gleichzeitig der vorerst letzte Teil der Reihe sein sollte, habe ich mich doch eine Zeit lang darum gedrückt, ihn zu lesen. Ohne Spoilern zu wollen: Aufgrund des Endes könnte ich mir doch vorstellen, dass die Reise mit Jan Römer und Mütze irgendwann weitergeht— ich würde mich unheimlich darüber freuen!

Bereits die drei Vorgängerbände hätte ich definitiv mit der vollen Anzahl an Sternen bewertet und auch dieses steht den anderen qualitativ in absolut nichts nach. Neben den beiden Hauptcharakteren Jan und Mütze ist mir besonders Arslan sehr ans Herz gewachsen.
Die Thematik dieses Teils finde ich, wenn ich alle in den direkten Vergleich stellen müsste, ganz knapp am Besten.

Nach seinem letzten Fall zieht Jan Römer sich in eine einsame Waldhütte zurück, da ihn dieser besonders mitgenommen hat. Schnell wird die Idylle und seine Ruhe gestört, als zu Beginn der Nacht eine blutüberströmte Frau an seine Türe hämmert. Die Frau, Hannah, erzählt ihm vom „Wald der Wölfe“, in welchem zu früheren Zeiten Morde begangen wurden. Als sie am nächsten Morgen plötzlich verschwunden ist, beginnt Jan Römer gemeinsam mit seinem Kollegen Mütze die Recherche und stößt auf Ereignisse der Vergangenheit, die ihm keine Ruhe mehr lassen.
Ich konnte das Buch, einmal angefangen, kaum noch aus der Hand legen. Zu keinem Zeitpunkt wurde die Geschichte langweilig, ich war gefangen zwischen den Zeilen. Der Schreibstil ist unheimlich packend, Linus Geschke beherrscht sein Handwerk und lässt einen durch seinen Kriminalroman fliegen. Nach jedem umblättern wollte ich unbedingt wissen, wie es auf der nächsten Seite weitergeht.

Alles in allem eine ganz klare Leseempfehlung von mir, die sich die volle Punktzahl mehr als verdient hat. Ebenso gefallen hat mir, dass in einem gesunden Maße historische Fakten geliefert wurden.