Sirenenklänge

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tallula Avatar

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Tricia Rayburn hat uns hier ein spannendes Buch beschert, dass zwar einige Längen hat, aber nie langweilig wird.

Erzählt wird die Geschichte von Vanessa, die ihre Schwester verliert und versucht mit der schwierigen, neuen Situation fertig zu werden. Sie will ihren Verlust verarbeiten und mit der großen Trauer um ihre Schwester fertig werden.

Dazu kehrt sie zurück an den Ort, an dem sie mit ihrer Familie immer glücklich war, wo aber auch der schreckliche Unfall passierte.

Dort in Winter Harbor, geschehen merkwürdige Dinge, die sie mit Hilfe von Simon und Caleb ( dem Freund ihrer verunglückten Schwester) zu enträtseln versucht.

Welches Geheimnis umgibt die Frauen von Winter Harbor und was hat das mit dem Tod der Schwester und vieler anderer zu tun?

Eine mysteriöse Geschichte, geheimnisvoll, spannend, anrührend und unterhaltsam. Hatte ich anfangs noch die Befürchtung, es könnte ein Buch sein, dass in einem Aufwasch mit dem Überangebot an Engel-, Teufel- Vampir und Konsortengedöns zu nennen wär, bin ich sehr positiv überrascht worden. Das Buch ist in einer wundervollen Leichtigkeit geschrieben, die Sätze rollen wie Wellen auf dem Meer, gleichmäßig, in den Bann ziehend, fesselnd. Mir gefällt der Schreibstil sehr gut. Alle Personen, alle Vorkommnisse werden sehr ausführlich und plastisch beschrieben und machen es leicht in die Geschichte zu versinken. Der Roman hat mir wirklich gut gefallen!

Tricia Rayburn schreibt Kinder – und Jugendbücher. Dies ist ihr erster ins Deutsche übersetzte Roman.