Endlich...

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... ein neuer Roman eines meiner liebsten Autoren!

Catalin Dorian Florescu gehört seit "Zaira", einem wundervollen Roman, zu den Autoren, deren Schaffen ich verfolge.

Im Fall dieser Leseprobe fiel mir der Einstieg zugegebenermaßen relativ schwer. Florescu ist kein Held der prägnanten Sätze oder der in sekundenschnelle heraufbeschwörten Bilder. Er lässt sich meist Zeit, seine Charaktere zu zeichnen, sie zu entwickeln und ihnen zu einer selten erreichten Lebendigkeit zu verhelfen.

Viel kann man über Jacob noch nicht sagen, aber man kann schon sehen, dass noch einges Potential in dieser Figur schlummert, dass sie der Grundstein für eine leicht skurrile, aber immer liebenswerte Geschichte sein könnte.

Und auch das Dorf mit den noch nicht großartig in Erscheinung getretenen Persönlichkeiten kann einen interessanten Hintergrund bilden, ein wenig erstaunt bin ich einzig ob der Zeit, in der wir uns befinden.

Alles in allem fehlen mir im Moment noch die Worte, aber ich sehe das Potential, und ich bin mir sicher, dass Florescu seine Leser auch diesmal nicht enttäuschen wird!