Die Frage nach Leben und Sterben

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anne2211 Avatar

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Dar Eichling, eine junge, unerfahrene und abenteuerlustige Krähe, wächst gemeinsam mit ihrer Familie im Wald auf. Doch das neugierige junge Tier möchte nicht tagein tagaus das erleben, was all die Krähen schon Jahre vor ihm erlebt haben – so begibt er sich auf einen gefährlichen, aber bedeutsamen Ausflug.
Er entdeckt zweibeinige Wesen, die er nicht benennen kann, die jedoch sein Auftauchen als Zeichen sehen. So verfolgt Dar Eichling die Ansiedlung der ersten Menschen ins einem Gebiet und freundet sich mit ihrem Schamanen und seiner Nachfolgerin, Fuchsling, die weder männlich noch weiblich ist, an. Beide Wesen lernen voneinander.
So hat Dar die Möglichkeit, andere Welten zu betreten und stiehlt unabsichtlich die Unsterblichkeit. So altert er nie und erlebt viele Zeitalter und auch die Entwicklung der Menschen mit, immer als Weggefährte, der einen weisen Blick auf alle Geschehnisse hat.
Der Grundgedanke des Buches ist so spannend, genau wie der Beginn des Romans – allerdings fiel es mit der Entwicklung der Geschichte schwerer, die Spannung aufrecht zu erhalten, da sich die Geschichte dann doch sehr in die Länge zog. Dazu waren einige Gedankengänge des Autors so fantastisch-absurd, dass mancher Leser Probleme haben mag, diese nachzuvollziehen. Deshalb lässt die Umsetzung an manchen Stellen leider etwas zu wünschen übrig, so hat es auch für mich als Leser bedeutend länger als üblich gedauert, dieses Buch zu beenden.
Vermutlich haben aber eingefleischte Fantasy-Fans trotzdem großen Spaß an diesem Roman, und schließlich ist der Blick auf Leben und Tod eines jeden, der hier dargestellt wird, äußert interessant und spannend.