Die Welt aus der Vogelperspektive

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sternenlichtmaedchen Avatar

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In „Ka — Das Reich der Krähen“ folgen wir der Geschichte von Dar Eichling, einer Krähe, die sich mit einem Menschenmädchen anfreundet und ihre Sprache und damit auch die Welt der Menschen kennenlernt. Die Geschichte ist aus Sicht der Krähe geschrieben und man erfährt auch einiges über die Welt der Krähen und das Leben im Wald.

Vorab muss ich sagen: ich habe das Buch leider nicht beendet.
Eigentlich halte ich nichts davon, Bücher abzubrechen, aber nachdem mich dieses Buch in eine kleine Leseflaute gebracht hat, habe ich es doch aufgegeben.
Dabei fand ich das, was ich gelesen habe, gar nicht mal so schlecht. Die Idee ist sehr innovativ und ich denke nicht, dass es so etwas schon gab. Auch John Cowleys Schreibstil ist auf jeden Fall interessant und recht poetisch. Wem das gefällt, dem wird das Buch vielleicht auch gefallen. Nur mein Fall war der Schreibstil auf Dauer nicht. Vielleicht habe ich das Buch einfach zum falschen Zeitpunkt gelesen, denn ich hatte im Moment viel zu tun und war viel unterwegs - das sind nicht die besten Umstände für diesen Roman. Ich jedenfalls musste mich beim Lesen sehr konzentrieren, damit ich den Sinn der Sätze überhaupt erfassen konnte. Besser sollte man sich für „Das Reich der Krähen“ viel Zeit nehmen.
Die Geschichte selbst finde ich eigentlich ziemlich interessant. Sie ist wie gesagt ziemlich innovativ und für Menschen geeignet, die von den “üblichen” Fantasygeschichten gelangweilt sind und mal ganz was anderes suchen.
Auch den Teil des Plots, den ich auf dem knappen Drittel, das ich gelesen habe, mitbekommen habe, war gar nicht schlecht. Nur manchmal war ich verwirrt, weil z.B. Menschendinge aus Krähensicht nur sehr vage beschrieben wurden und auch ganz besonders eine bestimmte Stelle in der Handlung (die ich aufgrund von Spoilergefahr nicht nennen möchte) war mir ein bisschen zu unverständlich.

Mein Fazit also: für die richtige Person und zum richtigen Zeitpunkt bestimmt ein schönes Buch, für mich aber vorerst nichts.