Knollenblaetterpilze

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Dank der Neugierde der alten Frau wurde die Leiche überhaupt gefunden! Erschossen, in einem kleinen Kaff im Sauerland. Interessant ist, dass die gleiche Oma vor kurzem eine weitere Tote fand, angeblich an Pilzvergiftung gestorben. Aber so richtig mag das keiner glauben, da die Pilzverspeiserin eine sehr versierte Pilzsammlerin war. Den Zusammenhang zwischen den beiden Toten - und dadurch die Spur zum Taeter - findet ausgerechnet die krankgeschriebene, auch liebeskummerkranke Kommissarin, die auf eigene Faust ermittelt. Und damit fast zur Leiche Nummer drei avanciert.
Die Figuren sind alle sehr symphatisch und glaubwürdig gezeichnet, auch der ermittelnde Hauptkommissar ist nett und glaubwürdig, sowohl als Familienvater als auch als Chef der Mordkomission.

So eine Dorfgesellschaft ist ja immer eine sehr schwierige Angelegenheit, jeder kennt jeden, eigentlich haelt man zusammen, zückt aber gerne mal den Dolch, wenn der Wind sich dreht. Auch Aussenseiter werden unter Umstaenden akzeptiert. Man denkt, man kennt sich um dann festzustellen, dass der liebe Nachbar/in dann doch der Taeter ist..
Ein unterhaltsamer Krimi, beschreibt mit viel Waerme das Leben auf dem Dorf. Manchmal fehtl vielleicht etwas die Spannung.. - deshalb ein bisschen Abzug bei der Bewertung!