super Buch bis aufs Ende

Voller Stern Voller Stern Voller Stern Voller Stern Leerer Stern
klfeigling Avatar

Von

Ich fand das Buch etwas übertrieben und zugleich menschlich. Der Bösewicht macht sehr viele Fehler, die ihn letztendlich das Genick kosten. Er entführt junge Menschen und operiert sie am offenen Herzen, um neue Ergebnisse für seine Studie zu bekommen. Das Problem dabei ist, dass die Probanden sich nicht freiwillig für diese Studie entschieden haben und dass sie bei der Operation letztendlich sterben. Entlarvt wird er vorzeitig durch einen dummen Fehler. Er engagiert einen privaten Detektiv, der Erkundungen über die Ermittlerin des Falls einholen soll. Dabei wird der Privatdetektiv selber neugierig wer sein Klient ist und versucht herauszufinden, wer Julian ist. Julian merkt, dass er verfolgt wird und fährt an ein anderes Ziel und nicht zu seinem heimlich gemieteten Loft. Das andere Ziel ist das Kinderwunschzentrum indem er Samenspender ist. Durch die Befragungen einer Mitarbeiterin können die Ermittler ihn entlarven. Wäre er woanders hingefahren, hätte es mit Sicherheit noch länger gedauert. Und das Ende fand ich extrem übertrieben. Auf einmal wird versucht innerhalb von 5 Seiten die heile Welt herzustellen. Das Opfer wird wieder gesund werden weil zufällig ein junger Mann einen Autounfall hat, dazu noch Organspender ist, dazu noch eine seltene Krankheit hat, die ihm eh nicht mehr viele Jahre gegeben hätten, dazu die Verwandten froh sind, dass der Mann nicht mehr leiden muss, dazu noch das Gewebe perfekt zusammen passt, dazu auch im Umfeld von San Diego. Und übertrieben finde ich auch, dass Alberto Diaz einen Heiratsantrag an Samantha Rizzo macht, obwohl er ihr fremdgegangen ist und sie tagelang nicht miteinander geredet haben. Und dann ist Samantha natürlich auch schwanger…