Warum wir werden wie wir sind.

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harlie Avatar

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Auf dieses Buch muss man sich einlassen. Mir war das Buch stellenweise zu anstrengend. Es ist sehr leise daherkommende Buch. Es behandelt so großen Themen wie Liebe, Geborgenheit, Verrat, Verlust. Es geht der Autorin auch um Eltern-Kind -Beziehungen, diese Momente zeichnet die Autorin mit sehr viel Liebe. Hier wird klar, dass sie darauf großen Wert legt.

Die wesentlichen Handlungsstränge werden um drei Kinder erzählt. Fido, Lew und Ira. Es geht um Eltern, die ihre Kinder im Stich lassen.

Im Jahr 1976 werden der 9jährige Lew und sein Bruder Manuel von ihren Eltern in der DDR zurückgelassen. Ihre Eltern haben Republikflucht begangen. Lew macht sich dann Jahre später auf die Suche nach seinem Vater. Die Mutter ist bereits verstorben.

Ira wird 1976 geboren und wächst in einer kleinen schwäbischen Stadt auf. Sie begleitet ihren kranken Vater beim Sterben. Es liegt ein Schatten auf dem Verhältnis zwischen Vater und Tochter.

Fido reist im Sommer 1976 mit seinem Großvater von Jugoslawien nach Deutschland. Die beiden sind auf der Suche nach Fido's Mutter.

Drei Jahrzehnte deutsche Geschichte werden hier aufgezeigt.

Wie schon erwähnt, war dieser Roman nicht leicht zu lesen. Ich hatte auch mehr erwartet, nach dem die Autorin für ihr erstes Buch Suna so hoch gelobt wurde.