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stephi Avatar

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Die Leseprobe hat mir ausgesprochen gut gefallen. Auch wenn sie mit dem sechsten Kapitel beginnt, fiel es mir nicht schwer, in die Handlung einzusteigen. Dazu trägt mich Sicherheit die Erzählperspektive bei.

Die Handlung wird von Robert erzählt, der von einem Mitarbeiter seines Vaters aus seinem Internat abgeholt und entführt wird. Er selbst ist der Ich-Erzähler, der von seinen Gedanken, Ängsten und Gefühlen berichtet. Dies macht das Buch (bzw. den Ausschnitt) sehr glaubwürdig und vereinfacht den Lesefluss.

Einerseits merkt man an den Gedankengängen, dass der Erzähler noch ein Kind ist, andererseits ist es beeindruckend, wie tiefgründig eben jene Gedanken sind und mit welcher Themenvielfalt sich Robert in seinem jungen Alter auseinandersetzt.

Außerdem fand ich es beeindruckend, wie schnell er den Ernst der Lage erkannt hat und für ihn klar war, dass er soeben einer Entführung zum Opfer gefallen war.

Ich bin sehr gespannt auf den Rest des Buches, da die Leseprobe absolut vielversprechend ist.