Zu wenig Licht am Ende

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"Licht am Ende des Tunnels" beschreibt die Geschichte von Robert. Einem reichen Sohn, der von seinen Eltern vernachlässigt und in ein Internat abgeschoben wurde. Seine einzige Bezugsperson, sein Opa, ist mittlerweile gestorben. Eines Tages wird er von einem Angstellten seines Vaters abgehot, der den Auftrag hat ihn zu seinem Vater zubringen. Das ganze Stellt sich jedoch als Täuschungsmanöver heraus. In Wirklichkeit wird er von dem Angestellten entführt. Während der Entführungsprozesses hält Robert Zwiegespräche mit seinem toten Opa, der ihn in dieser Situation ein Schutzengel und Ratgeber ist.

Der Roman ist in einfacher Sprache geschrieben, was dadurch erklärt wird, dass die Geschichte aus Roberts Sicht geschildert wird. Die Zwiegespräche mit seinem Opa sind trotz anfänglicher Zweifel nicht kitschig sondern passen sich sehr gut ins Gesamtbild ein. Kritikpunkt ist, dass trotz der Kürze (nur 200 Seiten) nicht so richitg Spannung aufkommen will. Selbstverständlich gibt es Steigerungen und einen Höhepunkt, doch unter einem Thriller stelle ich mir etwas anderes vor. Dieses Buch hat eher den Charme eines guten(!) Jugendromans. Auch das Ende lässt wünsche Offen, viele Fragen werden nicht beantwortet und der Autor lässt den Leser zu sehr im Dunkeln tappen.

Fazit: Ein gutes und zu empfehlendes Jugendbucht auch wenn etwas zu wenig Licht ins Dunkel gebracht wurde.