Ein Fall für den Psychiater

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arabella Avatar

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Die Leseprobe hat mir schon nicht sonderlich gefallen, und nur mit Mühe habe ich das ganze Buch gelesen. Schon der Titel ist irreführend. Hier stelle ich mir etwas ganz anderes vor. Es ist auch nicht angegeben, in welches Genre dieses Buch fällt. Ein Roman? Eine Biografie? Ein Ratgeber? Wenn es eine Biografie ist, gehört Kristine Gasbarre auf die Couch eines Psychiaters. Wenn eine junge Frau nichts anderes im Kopf hat, als nach einem Mann Ausschau zu halten und dann noch auf eine solch nervige Art, sollte sie dringend wieder auf den rechten Pfad gebracht werden. Die Dialoge mit der Großmutter sind langweilig und haben immer den gleichen Inhalt und auch die von ihr wiedergegebenen Gedanken wiederholen sich in einem Fort. Leider hat das Buch auch keinen akzeptablen Schluß, so daß davon auszugehen ist, daß Kristine Gasbarre noch immer in ihrer eigenen Gedankenwelt gefangen ist. Wie schon in einer anderen Rezension bemerkt, sind Daten und Aussagen nicht immer stimmig. Hierzu möchte ich noch bemerken, daß zu Beginn von Kristine ausgesagt wird, daß es sich bei Chris um einen international anerkannten und erfolgreichen Chirurgen handelt und dies bereits zum Zeitpunkt ihres Kennenlernens. Aber zu einem viel späteren Zeitpunkt macht er erst seinen Facharzt. Wie paßt das denn zusammen? Chris wünsche ich, daß er in Asien bleibt und Kristine will hoffentlich keine Fortsetzung schreiben.
Mein Fazit: Das Buch ist ein Beziehungs-Ratgeber, der alle Klischees erfüllt, die es in Sachen Liebe gibt. Man kann es lesen, hat aber auch nicht allzu viel versäumt, wenn man es nicht gelesen hat.