Guter Thriller!

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In Romy Hausmann‘s Thriller verschwindet die 23 jährige Studentin Lena auf
unerklärliche Weise spurlos und hinterläßt Fragen, Trauer und Fassungslosigkeit bei Familie und Freunden.

Da wird Matthias, Lena‘s Vater, nach 14 Jahren durch einen Anruf von Polizeihauptkommissar Gerd Brühling, seines ehemals besten Freundes und gleichzeitig Ermittler im Fall der Verschwundenen Lena, wieder in den Sog der Hoffnung katapultiert.
Es wurde eine Frau in die Klinik von Cham, einer tschechischen Stadt nahe der Grenze und nur
zwei Stunden von München entfernt, nach einem Unfall eingeliefert, die Ähnlichkeit mit Lena
haben soll.
Alle Wunden und Schmerzen die 14 Jahre Suche hinterlassen haben und die Hoffnung, Lena doch noch lebend wiederzufinden, keimen wieder auf.
Das sich bei der Frau befindliche kleine Mädchen macht die Angelegheit noch rätselhafter.

Die Geschichte hinter dem Auffinden der Frau läßt nichts an Dramatik und Fassungslosigkeit über das Geschehene offen.

Der Thriller ist spannend und mitreißend geschrieben, man kann das Buch kaum zur Seite legen.
Da aus den einzelnen Sichtweisen der Protagonisten erzählt wird, ist man den Personen und dem
Geschehen direkt ausgeliefert und fiebert dem Ende des Buches quasi entgegen.

Und doch ist am Ende alles anders, alls man gedacht hat.
Ein gelungener, mitreißender und zutiefst berührender Thriller, absolut lesenswert.