Krach läßt´s wieder krachen...

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baerbelb Avatar

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Endlich ist die Fortsetzung von „Kaltduscher“ da, in der Krach nun den WG-Zeiten entwachsen ist, aber deswegen nicht weniger chaotisch und unberechenbar.

 

**Charaktere**

Da isser wieder: Oliver Krachowitzer, genannt Krach. Ex-WG-Bewohner aus „Kaltduscher“, natürlich auch von Matthias Sachau. Wie soll man ihn beschreiben? Chaotisch, leicht verschroben und doch irgendwie mitten im Leben und immer noch auf der Suche nach der Liebe seines Lebens. Gleichzeitig vermiss er seine alten WG-Zeiten, denen er Dank seines Sprecherjobs inzwischen entwachsen ist.

Tobi, einer seiner ältesten Freunde und ehemaliger WG-Mitbewohner. Er trifft sich mit Krach jeden Montag in ihrem Stammcafe „Valentin“, wo die beiden – trotz ihres „fortgeschrittenen“ Alters immer „Heiße Öfen“-Quartett spielen.

Anton, 7 Jahre alt. Trifft sich jeden Dienstag mit Krach in eben diesem Cafe während er auf seine Mama wartet und gibt ihm kluge Ratschläge für dessen Liebesleben.

Lena, von den Techniknerds aus dem „Coffee&Bytes“ als Trulla bezeichnet. Allerdings auch eine alte Bekannte aus Krach´s Schultagen, was er jedoch nicht sofort merkt.

...und Franziska und Kurt und die Leute aus dem „Coffee&Bytes“....

 

**Meine Zusammenfassung**

Jede Sonntag Nacht hat Krach Alpträume, weil es ihn so sehr vor der kommenden Woche graut, die er als Stimme für diverse Radio-Werbeeinspieler bei Adrian und Elvin einspricht. Und entsprechend ist auch seine Laune Montag morgens. Jeder, der ihm in den Weg läuft wird mit entsprechend deutlichen Worten darauf aufmerksam gemacht.

So auch Lena, die ihm erst auf den Fuß steigt und dann aus Überraschung über seinen montäglichen Wutausbruches auch noch ihre schwere Handtasche in den Schritt schwingt.

Damit wäre das Thema normalerweise erledigt. Doch sie will ihm nicht aus dem Kopf gehen. Bis ihm klar ist, dass er sich wohl in sie verliebt hat. Doch wie soll er sie in dem Dorf Berlin nur finden? Und dann auch noch von sich überzeugen?

Hierbei können natürlich nur Anton und Tobi helfen. Und die halbe Internetwelt.

 

**Mein Fazit**

Sachau ist einfach herrlich. Die Leute in der U-Bahn müssen mich für total durchgeknallt gehalten haben. (Leiser konnte ich einfach nicht lachen als Krach sich eine neue Hose kaufen wollte und sich ausgerechnet Tobi als Berater auserkoren hat. Und nachdem der auch nicht weiter wußte hat sich Tobi die komplette 12b eines Pariser Gymnasiums zu Hilfe geholt. Da hat Krach die Anprobe-Show seines Lebens mitten im Laden hingelegt, mit der er es dann sogar bis zu youtube und facebook geschafft hat.)

„Linksaufsteher“ ist einfach amüsant bis äußerst erheiternd von der ersten bis zur letzten Seite. So, wie man Sachau kennt und gewohnt ist. Oder wer schafft es eindrücklicher und humorvoller eine Jagd hinter einem iKoffer-Dieb durch halb Berlin zu beschreiben? Oder Krach´s unbeholfene Versuche Lena wieder zu finden (was logischerweise gelingt) und dann mit ihr in Gespräch und Kontakt zu kommen?

Alles in allem kann „Linksaufsteher“ durchaus mit „Kaltduscher“ mithalten. Einfach nur lustig zu lesen.

Ich bin mir auch immer nicht so ganz sicher, wie viel Sachau in Krach steckt...



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