Mit einer SMS fing alles an...

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Lisa ist 58 und erlebt mit dem jüngeren Reiner gerade eine Art zweiten Frühling. Sie plant mit ihm einen Liebesurlaub in Marbella, als sie unvermittelt eine SMS bekommt und Reiner auf diese unschöne Art mit ihr Schluss macht. Lisa ist am Boden zerstört, doch dann rappelt sie sich auf und fährt eben alleine in die schöne Villa ihres Exmanns Felipe, in der sie zu dessen Leidwesen ein Wohnrecht hat. Dort angekommen, trifft sie auf Andreas, den charmanten Sohn aus einer anderen Ehe ihres Ex, samt dessen Verlobter. Andreas hat selbst ein Auge auf das Haus geworfen und versucht alles, um Lisa zu vertreiben. Zu guter Letzt heuert er eine Prostituierte und einen Penner an, quartiert sie im Haus ein und hofft so, Lisa mürbe zu machen, so dass sie auf ihr Wohnrecht verzichtet.
Was folgt ist ein amüsanter Schlagabtausch: jede Partei versucht zu gewinnen und dem Gegner das Leben unangenehm zu machen. Das ist für den Leser sehr erheiternd, aber ich möchte in keiner Haut stecken! Natürlich gibt es ein Happy End: Lisa entdeckt, wer wirklich ihr Freund ist und zu ihr hält (jedenfalls nicht die aufgeblasenen Möchtegern-High-Society-Freunde, die sie zuvor hatte); Felipe, der gerade wieder solo ist, merkt, was er eigentlich vorher an Lisa hatte (und warum sie ihn verlassen hat); Andreas hat Angst, seine Verlobte Mercedes zu verlieren und verspricht sich zu ängern, und auch die beiden anderen Hauptpersonen Delia und Rafael kommen auf die Sonnenseite des Lebens. Das ganze liest sich leicht und luftig an einem Tag im Liegestuhl - wenn denn nur Liegestuhlwetter wäre!