Interessanter Auftakt

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vquinn Avatar

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Das Cover ist zweifelsohne ein Blickfang mit den auffliegenden Vögeln und dem jungen, weißhaarigen Mädchen in ihrem langen wallenden Gewand. So wird man unwillkürlich gelockt dem Klappentext einen Blick zuzuwerfen.

Die Leseprobe hat mich zuerst irritiert, da sie im 3. Kapitel startet und so einen Großteil der einführenden Handlung überspringt, was für eine Testlesung eher untypisch ist. Die Story wird aus der First-Person-Perspektive der Protagonistin - Aria - erzählt, was unwillkürlich an Game of Thrones erinnert, wenngleich die junge High-School-Schülerin kaum Assoziationen nach Westeros lässt.

Wir begegnen in den Kapiteln den beiden im Klappentext erwähnten Jungen, die tatsächlich kaum Ähnlichkeit miteinander aufweisen, während die ebenfalls umrissene Algen-Plage bereits die ersten Opfer fordert, da ihre Folgen offenbar das Trinkwasser der Wildtiere vergiftet.

Insgesamt wirkt das Buch sehr interessant und juckt das Interesse am weiteren Verlauf - und dem eigentlichen Beginn - der Story hervor, wenngleich ich mich persönlich mit Serien schwer tue, deren Buchanzahl nicht von Beginn an klar umrissen ist.

Nichtsdestotrotz würde ich der Story eine Chance geben und gehe stark davon aus, dass Genre-Fans hier auf ihre Kosten kommen dürften.