Märchenhafte Subkultur in unserer Welt?!

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Märchen sind eines der Dinge, die mir prägend aus meiner Kindheit in Erinnerung geblieben sind. Märchen haben die Zeit überdauert und sind gerade in Deutschland absolutes Kulturgut. Daher bin ich ein großer Fan von Märchenadaptionen und lese in dieser Richtung eigentlich alles was mir in die Hände fällt. Selten wurde ich enttäuscht, denn der Kern der Märchen ist noch immer prima auf unser Zeitalter zu übertragen und von daher universell. Jede Generation hat ihre Helden, trotzdem treiben sie die selben Motive wie die Märchenfiguren.

Die Leseprobe hat mich sehr angesprochen. Man bemerkt den lockeren und relativ einfach gehaltenen Schreibstil eines Jugendbuches. Ich finde ihn absolut passend, sowohl was die Zielgruppe betrifft als auch das Thema an sich. Märchen sollen nicht kompliziert und anspruchsvoll sein, sondern für Jedermann verständlich und lehrreich.

Inhaltlich hat mir die Grundidee, zumindest das, was bisher bekannt ist, super. Nachfahren von Märchengestalten. Das hat mich zunächst ein bisschen an Descendants von Disney erinnert. Diese birgt viel Potential. Dornröschen ist dazu noch eines meiner Lieblingsmärchen.

Flora hat mir auf Anhieb gefallen. Ich finde sie sehr erfrischend. Auch ist sie eine Person mit der man sich durchaus identifizieren kann, da sie zunächst eine ganz normale Person ist und nicht abgehoben erscheint.

Schon auf diesen paar Seiten hat mich die Liebe zu den Details sehr erfreut. Die Beschreibungen sind gelungen.

Das bisher Beste ist, dass die Geschichte in unserer Welt spielt. Handys und so weiter existieren und man dürfte sich als Jugendlicher absolut angesprochen fühlen. Vielleicht ein bisschen mehr, als wenn alles in einer komplett neuen Fantasiewelt spielen würde.

Ich würde so gerne mehr über dieses Gen und die Zusammenhänge sowie über den Fortgang der Charaktere erfahren.