Ein Vaterbild

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silkedb Avatar

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Die Leseprobe zu "Magdalenas Garten" hat mir ganz gut gefallen, auch wenn ich nicht absolut begeistert bin. Zwar beginnt der Textauszug nicht am Anfang des Buchs, doch dies wird dadurch ausgeglichen, dass dem Leser eine Zusammenfassung "was bisher geschah" angeboten wird. Das würde ich mir gerne immer wünschen, wenn eine Leseprobe aus der Buchmitte präsentiert wird!

Inhaltlich ist "Magdalenas Garten" allerdings bisher nicht sonderlich spektakulär. Die 30 jährige Magdalena ist zufällig auf Elba, und entdeckt zufällig, dass ein Foto, das ihre Mutter mit einem unbekannten Mann zeigt zufällig auf dieser Insel aufgenommen wurde. Ebenso zufällig hatte sie genau dieses Foto einige Zeit vorher gefunden. Klingt also alles bisher ziemlich klischeehaft. Ich bin jedoch trotzdem gespannt darauf, ob es sich bei dem Mann auf dem Foto wirklich um Magdalenas Vater handelt und warum ihre Mutter daraus ein großes Geheimnis gemacht hat. Natürlich erwarte ich auch noch, das dem "Garten" eine besondere Rolle zufällt. Der Schreibstil ist mir weder positiv noch negativ aufgefallen.

Ich hoffe, dass die Autorin Stefanie Gerstenberger hier noch ein paar gute Ideen auf Lager hat.