Ein überraschendes Ende

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octopussy Avatar

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John le Carré ist ja kein unbeschriebenes Blatt, und mit seinem neuen Roman "Marionetten" liefert er meiner Meinung nach den nächsten Bestseller.

Die Handlung ist erfrischend vielschichtig aufgebaut, die Charaktere finde ich sehr tiefgründig, angefangen mit einem tschetschenischen Flüchtling, der lange Zeit in tschetschenischen und russischen Gefängnissen inhaftiert war, und davon träumt, Medizin studieren zu können. Dieser wird von einer türkischen Asylantenfamilie aufgenommen, die ihm helfen möchte, seinen Traum zu verwirklichen, und so Kontakt zum sogenannten Hamburger Fluchthafen herstellt. So kommt er mit einer engagierten, jungen, etwas alternativ angehauchten Anwältin und dem Besitzer eines konservativen, britischen Bankhauses in Kontakt. Über Konten, die ein sowjetischer Oberst auf geheimen Konten der britischen Bank angelegt hat, soll dem Flüchtling das Medizinstudium finanziert werden. Der Rest er unglaublich hohen Summe soll der islamischen Welt und vor allem dem tschetschenischen Volk zu Gute kommen!

So nimmt das Schicksal seinen Lauf,  der deutsche sowie der britische und der US-amerikanische Geheimdienst treten in Aktion und so nimmt der Kampf gegen den vermeintlichen islamistischen Terror den Lauf ....