Nichts ist, wie es scheint

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manur. Avatar

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Millicent und ihr Mann sind ein glückliches Ehepaar, leben in einem schönen Vorort, haben ein großes Haus, zwei gesunde Kinder - man könnte die beiden glatt beneiden, hätten sie nicht dieses eine Geheimnis, das einem kalt der Rücken hinabrinnt. Nach vielen Ehejahren prickelt es einfach nicht mehr so sehr und um dieses gewisse Kribbeln zurückzuholen, haben die Eheleute sich ein kleines Hobby zugelegt: sie wählen Frauen aus, beobachten sie, um sie schließlich zu entführen und zu töten. Was als gemeinsames Spielchen begann, verwandelt sich in ein grausames Katz-und-Maus-Spiel und plötzlich stehen Millicent und ihr Mann sich gegenüber und erkennen einander kaum mehr, denn der Grat zwischen Liebe und Hass ist sehr schmal...

Was für ein Pageturner! Bereits bei der Leseprobe tauchte ich vom ersten Moment an in die Story ein und konnte nicht aufhören. Nichts anderes habe ich vom Buch erwartet und bin begeistert - was für ein Plot, clevere Twists, unvorhergesehene Ereignisse. Das Rezept für einen richtig guten Thriller, der keine Sekunde lang langweilig wird. Samantha Downing hat mit "Meine wunderbare Frau" einen Thriller geschaffen, der den Leser immer wieder überrascht, ihn an der Nase herumführt und dabei voll zupackt. Sprachlich gut geschrieben baut das Buch jedoch hauptsächlich auf den Plot und punktet damit. Perfekt, um einige Stunden lang völlig versunken zu lesen und atemlos zu beenden!