Super enttäuschend!

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schusterjungeundzwiebelfisch Avatar

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"Meine wunderbare Frau" ist Samantha Downings erster Thriller. Doch von einem gelungenen Debüt kann hier kaum die Rede sein! Schade - denn aus dem Goldmann-Verlag ist man ja eigentlich ganz anderes gewohnt.

Zuerst einmal zum Cover: Meiner Meinung nach sieht es zu fröhlich aus. Nicht schlecht, aber einen Thriller erwartet man dahinter nicht. Auch der Schreibstil lies mich etwas ratlos zurück.

Das Buch spielt aus der Perspektive des Mannes der "wunderbaren Frau", die ja laut Klappentext ein böses Geheimnis hegt. Aber auch dieser verhält sich mehr als psychisch auffällig, sodass man bald nicht mehr weiß wer hier eigentlich der Böse sein soll. Wirklich viel passiert dann auf den ersten 350 Seiten nicht. Kein Spannungsbogen wird aufgebaut und auch kein Katz und Maus Spiel mit der Polizei. Wie auch, denn die Polizei weiß scheinbar sowieso von nichts. Wie das gehen kann weiß ich wirklich nicht, denn alle "Aktivitäten" des Paares sind derart amateurhaft, dass es wirklich keiner polizeilichen Ausbildung bedarf hätte, um sie zu stellen.

Zudem ist das Buch recht einfach geschrieben, mit kurzen Sätzen und einer schlechten Übersetzung (oder wer sagt heutzutage mein "Boyfriend"???). Die Charaktere wirken ein wenig gefühlskalt, auch die die keine psychischen Probleme haben sollen.

Alles in allem wirklich nicht zu empfehlen!