Mit Tante Otti auf der Insel

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annemie Avatar

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Jule, 20, hat ihr Ingenieurstudium abgebrochen und arbeitet in einem Drogeriemarkt. Regale einräumen, Doppel- und Wochenendschichten und ein Chef der selten mit ihrer Arbeit zufrieden ist, trifft auf Fr. Bär.

Ottilie Bär, 70, ehemalige Besitzerin einer Schokoladenfabrik, möchte in den Urlaub fahren.

Leider hat sie sich mit ihrer Freundin und Mitbewohnerin verkracht und möchte die Sonnenmilch umtauschen. Im Gespräch mit Jule entschließt Ottilie ganz spontan doch in den Urlaub zu fliegen und das mit Jule. Fr. Bär kann Jules Chef überreden, ihr den Urlaub jetzt zu geben und beide fliegen nach Grand Canaria.

Es bleibt nicht aus, das Jule und Ottilie ein wenig aneinander geraten und das Missverständnisse zu Suchaktionen führen. Beide lernen sich dadurch näher kennen und wollen etwas Schicksal spielen.

Tante Otti möchte Jule mit dem jungen Wohnungsnachbarn Mark verkuppeln und Jule Otti mit deren Sohn aussöhnen. Doch wie es nun mal so ist, Schicksal spielen geht meistens nicht gut aus.

Ob Jule mit Mark zusammen kommt, Otti sich mit ihrem Sohn aussöhnt und welches Geheimnis Otti mit ihrer Freundin verbindet kann man in dem Roman erfahren.

Ich finde das Buch sehr gut geschrieben und lässt mich an vielen Stellen schmunzeln. Sei es bei der Wutraupe, die das Messer wetzt, der Peinlichkeitskappe oder der roten Liste, auf die man die beste Freundin setzt, weil sie einen in die Pfanne haut. Ein gut gelungener Roman mit schmunzelpotenzal.