Und plötzlich war der Teufel los

Voller Stern Voller Stern Voller Stern Voller Stern Leerer Stern
sonea Avatar

Von

Als Merrily Watkins vom Bischof zur «Beraterin in spirituellen Grenzfällen» ernannt wird, ahnt sie nicht, was auf sie zukommt. Hinter dem modernen Titel verbirgt sich ein düsteres Amt: Exorzist. Schon bald droht Unheil: In Merrilys Kirche wird eingebrochen. Eine Leiche treibt im Fluss. Satanisten schänden die Kathedrale von Hereford. Haben die neuen Freunde ihrer Tochter etwas damit zu tun? Dann erfährt Merrily von einer Verschwörung, die die englische Kirche in ihrer Existenz bedroht. Im Zentrum der Umtriebe: der Bischof persönlich.


Zum Inhalt möchte ich nicht so viel erzählen, würde das doch bei manchen Ereignissen die Spannung nehmen. Es geht um Dämonen, Schwarze Messen, die Schändung von Gotteshäusern, mysteriöse Erscheinungen und Kirchenpolitik - aber alles im Rahmen und nicht effektheischerisch beschrieben.
Rickman erzählt sehr plastisch und mit viel Sympathie für seine Figuren, ganz gleich, ob das Merrily, ihre Tochter Jane oder der Musiker Lol ist. Ebenfalls sehr gut gelungen sind ihm die Landschaftsbeschreibungen dieses Teils von England.