Spannende Geschichte einer Erbschaft

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dracaena marginata Avatar

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Das Cover des Buches hat mir schonmal sehr gut gefallen. Ein großes Anwesen, ein riesiges Auge und das Ganze in schwarz-weiß; das hat durchaus etwas unheimliches. Der Titel passt allerdings überhaupt nicht, hat die Geschichte doch nicht im Geringsten etwas mit einer Renovierung zu tun.
Der Klappentext klang sehr vielversprechend; neben der Tatsache aber, dass es nur einen Geist und nicht mehrere gab, war das Buch viel weniger gruselig als es angepriesen wurde. Das fand ich etwas schade.
Nichtsdestotrotz war die Geschichte meiner Meinung nach gut geschrieben. Allein die Kombination aus Tagebucheinträgen, Briefen, beschriebenen Audio- und Videoaufnahmen war mal etwas Neues und schön zu lesen. Besonders gut hat mir der Teil gefallen, in dem die beiden Hauptpersonen A. und Niamh versucht haben, eine verschlüsselte Botschaft zu übersetzen. Auch die Idee des Romans, die Geheimgesellschaft und was diese so tut, fand ich wirklich gut.
Das Buch war spannend bis zum Schluss und das Ende ziemlich überraschend!
Alles in Allem also ein schönes Buch, das aber noch etwas gruseliger hätte sein können.