Spannender französischer Krimi

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hatschepsut Avatar

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Das Cover zeigt dem Leser eine Idylle in dem beschaulichen Dörfchen Vaison-la-Romaine, aber der Schein trügt. Auch dort passiert mehr, als erwartet. Die deutsche Kommissarin Hannah Richter landet in der Provinz im Rahmen eines Austauschprogramms. Mit ihrem Vorgesetzen wird sie nicht so richtig warm, besonders als sie sich in einen Todesfall einmischt, der als Selbstmord deklariert wird, ihr aber Rätsel aufgibt. Ihr Chef bekommt von ihren Theorien Wind und gibt ihr unmissverständlich zu verstehen, daß sie sich da heraushalten soll. Hannahs kriminalistische Ader läßt das nicht zu und sie fängt an auf eigene Faust zu recherchieren. Zur gleichen Zeit lernt sie nette Menschen kennen, mit denen sie schnell eine Freundschaft verbindet und sie sie in ihren Bemühungen unterstützen.
Mich hat die Story von sich überzeugt. Sie ist nicht reißerisch, aber in sich schlüssig und bietet einige spannende Effekte. Der Schreibstil läßt sich so leicht und flüssig lesen, daß ich das Buch in fast einem Rutsch gelesen habe. Anfänglich dümpelte die Story erst etwas belanglos vor sich hin, hat aber Laufe des Geschehens an Brisanz zugenommen, bis hinterher ein spannender Krimi dabei herausgekommen ist.
Ich würde das Buch durchaus weiterempfehlen.