In längst vergangenen Tagen

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sollanna Avatar

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In längst vergangenen Tagen lernte ich Lilya Wasserfall kurz kennen - und schätzen.

Lilya scheint eine Untergrunskämpferin zu sein. Weniger durch Gewaltberwitschaft, eher durch Gedankengänge und -Manipulationen.

Nun bekommt Lilya nach langem Versteckspiel einen neuen Auftrag; einen Schriftsteller soll sie finden.
Raffael Lind, Jude, vermutlich in Deutschland umgebracht 1941.
Doch sein Bruder, Elias Lind, scheint zu zweifeln. Nur Lilya, mit ihrem feinen Spürsinn scheint helfen zu können. Und so schickt ihr Alter Chef, Ben Gedi,
Sie auf eine lange,ungewisse Reise.

Der Schreibstil des Autors war zunächst ein wenig ungewohnt und verschnörkelt für mich. Aber Seite um Seite wurde es besser und ich wurde hineingezogen in Zeit, Umfeld und kam Lilya immer näher.

FAZIT: schön geschrieben und eine interessante Geschichte, die ohne viel Trara auskommt!