Gänsehaut

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sophiade Avatar

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Das Buchcover finde ich sehr gelungen und passend zum Inhalt. Obwohl André Mumots Debüt als Roman deklariert wird, würde ich das eher als Thriller oder Horror-Roman betrachten.
Der Schreibstil des Buches ist ungewöhnlich und bremst zu Beginn den Lesefluss. Es ist kein Buch für zwischendurch und der Leser müsste sich beim Lesen sehr konzentrieren, dadurch wird alles verständlicher.
Die Handlung im Buch befasst sich mit dem Thema Sekten. Eine verfallene Villa, ein traumatisiertes Dorf und vertuschte Experimente. Menschen, die sich vor dem Tag verstecken, und eine einsame Kapelle, in der Gläubige ein Mädchen ohne Gedächtnis anbeten. Lange hat sie sich verborgen, doch nun kehrt eine skrupellose Sekte zurück, um ihre blutigen Pläne in die Tat umzusetzen. Ausgerechnet der vermeintlich harmlose Pensionär Richard Korff gerät dabei ins Fadenkreuz, und bald verfängt sich auch der Rest seiner Familie im tödlichen Spiel einer Mutter, die keine Gnade kennt. Barbara zieht mir Ihrem Sohn zu ihrem Onkel, den sie bisher kaum kennt. Kaum dort angekommen geraten sie in das Visier der Sekte. Da die Polizei mit der Aufklärung keinen Erfolg hat, versuchen sich Barbaras Sohn Phillip und ihr Onkel Richard sich selbst zu helfen.
Ein sehr gelungenes Debüt und empfehlenswertes Buch, vorausgesetzt, dass man den Schreibstil mag.