Sehr berührend

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sugarette Avatar

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Aus der Ich-Perspektive von unterschiedlichen Weggefährt*innen erfahren wir von Mattias, der vor kurzer Zeit verstorben ist. Als erste Person (und einzige in dieser Leseprobe) kommt seine Lebensgefährtin Amber zu Wort. Die Romangegenwart - passend und schmerzhaft in der Schilderung mit der Zeitangabe "nach Mattias" versehen - wechselt sich mit den Erinnerungen ab.
Wahrscheinlich wird sich jeder, der schon einmal einen ihm nahestehenden Menschen verloren hat, in diesem Buch wiederfinden. Der schmerzhafte Verlust des alltäglichen Zusammenseins sowie die Erinnerung an die so genannten "kleinen Dinge" wiegen schwer; der Autor schafft es hervorragend, diese Trauergefühle auf berührende Weise zu beschreiben, weswegen ich mich mehr als einmal dabei ertappt habe, "was im Auge" zu haben.
Ich würde mich darüber freuen, die weiteren Weggefährt*innen und Perspektiven kennenzulernen.