Laaaangweilig.

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-leselust- Avatar

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Ich fand es leider ganz, ganz furchtbar. Der Anfang war noch wirklich vielversprechend. Den kleinen Sohn fand ich wirklich süß und die Beziehung zwischen Mutter und Sohn wurde auch sehr deutlich. Dann passieren die Schüsse im Zoo und die unheimliche Spannung baut sich langsam auf. Weder die Mutter noch man selbst als Leser*in weiß, was genau passiert ist. Dann die ersten Leichen und man weiß: hier herrscht eine wirkliche Gefahr! Und ab da geht es leider bergab. Gefühlt hätte man den Inhalt der restlichen Seiten auch auf 50 Seiten zusammenfassen können, denn eigentlich wiederholt sich nur alles. Die Mutter hat Angst um sich und ihren Sohn und ist gewillt alles zu tun, um sich und ihn zu schützen und zu verteidigen. Absolut nachvollziehbar. Aber irgendwie passiert nichts. Sie verstecken sich. Sie haben Angst. Die Jäger kommen näher. Sie verstecken sich weiter. Sie haben noch mehr Angst. Irgendwann hatte ich dann echt keine Lust mehr, weiter zu lesen und habe stellenweise die Seiten nur noch überflogen. Das Buch konnte mich einfach nicht fesseln. Im Gegenteil: zu großen Teilen fand ich es leider tatsächlich echt langweilig.
Eine absolute Enttäuschung für mich. Schade!