Außergewöhnliche Fantasy-Geschichte

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Nalia, Tochter der Elemente, hat mich nicht gleich neugierig gemacht. Zum einen wirkte die im Klappentext beschriebene Handlung zwar interessant auf mich, aber irgendetwas in mir hat erwartet, dass hier nicht alles Gold ist was glänzt. Zum anderen hatte ich Bedenken, hier auf eine Protagonistin zu stoßen, die mir unsympathisch sein würde, da sie Stereotypen wie die "Zicke" oder das "Mauerblümchen" bedient. Nichts davon ist eingetreten.

Das Cover spricht mich zwar persönlich nicht an, aber es ist mit Sicherheit ein Blickfang. In einer Buchhandlung wird man es schwer übersehen können und sich schnell dabei ertappen, wie man den Klappentext liest.
Der Schreibstil ist sehr angenehm und der Text flüssig zu lesen. Und auch die Handlung ist bislang überaus vielversprechend. Nalia ist weder Zicke noch Mauerblümchen. Stattdessen treffen wir hier auf eine sehr erwachsen wirkende Protagonistin, mit der der Leser sofort mitfiebern kann. Und auch, wenn die Handlung in Los Angeles angesiedelt ist, kommen die Fantasy-Elemente nicht zu kurz. Nalia erinnert sich oft an ihre Heimat zurück und offenbart dabei eine ausgefeilte, interessante Fantasy-Welt. Gerade diese Verbindung aus "unserer" und einer fantastischen Welt ist es, was diesen Roman für mich besonders spannend macht. Landet in jedem Fall auf der Leseliste!