Alles andere als schwarz

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Ich neige oft dazu ein Buch nach dem Cover zu bewerten, viel zu oft. Es ist schließlich der erste Eindruck der zählt oder? Dieses Buchcover steht nun in krassem Gegensatz zu seinem Titel und auch die Leseprobe ist alles andere als schwarz und weiß. Die zersplitterten Scheiben schon vor dem ersten Prolog geben einen ersten Eindruck vom Buch und der Handlung. Sie wirken verwirrend und zugleich auch faszinierend. Ich habe dieses Buch wirklich rein nach dem Cover angeklickt und mir die Zusammenfassung nicht durchgelesen...

Der Prolog beginnt. Klar, strukturiert und ohne Schnörkel. Die kurzen Sätze wirken oft abgehakt und im Lesefluss irgendwie unschön. In diesem Fall schaffen sie aber eine distanzierte Stimmung, die gleichzeitig fesselt und in die Handlung zieht. Auch beim zweiten Prolog ist das nicht anders, nur das hier mehr Randinformationen/Schnörkel vorhanden sind. Damit zeigen diese beiden Prologe erneut die Gegensätze, die schon das Cover widerspiegelt. Ich bin eigentlich kein Freund von langen Vorworten, doch diesmal schaffen sie schon vor dem eigentlichen Buch eine beeindruckende Stimmung und ziehen mich in die Handlung :)

Fazit: Vielversprechendes Buch, sehr gut geschrieben und gut zu lesen. Der nächste Beitrag für meine nächsten Leseplanungen :)