Das Anspruchsniveau von Jugendbüchern wird immer komplexer

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Nicht nur thematisch (z.B. Wachkoma) wird hier ein für jugendliche Leser komplexes Feld eröffnet, sondern auch sprachlich fließen neben der Jugendsprache hier und da literarisch nicht zu verachtende Phrasen ein.

Die Hauptfigur Mailin ist für den Leser von Anfang an ein offenes Buch, was an der Sichtweise liegt, aus welcher das Buch geschrieben ist. Sie teilt sich dem Leser stets mit. Das dürfte vielen Lesern helfen sich mit der Figur identifizieren zu können. Ich mochte sie gleich.

Besonders ansprechend ist die Idee der Geschichte. Erst befindet man sich in der ganz normalen Welt. Da treten bereits einige Probleme zu Tage. Dann tauchen wir in eine andere Welt ein. Ich mag üblicherweise Bücher, die in unserer Welt spielen und Fantasyelemente aufweisen, hier ist es anders, trotzdem finde ich es bisher toll. Es kommt immer auf den Entwurf der Welt an, von welchem wir noch nicht so viel erfahren haben. Diese Dinge würde ich aber zu gerne herausfinden.