Enttäuschend für einen Spiegel-Bestseller-Autor!

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sonja katha Avatar

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Mit hohen Erwartungen begann ich das Buch. Mit großer Enttäuschung beendete ich es. Von Spiegel-Bestseller-Autoren ist man eigentlich eine deutlich bessere Leistung gewohnt.

In dem Buch, welches sich wohl am Ehesten dem Science-Fiction-Genre zuordnen lässt, laufen mehrere Handlungsstränge parallel zueinander ab. Dies ist für den Leser sehr verwirrend.

Die Handlung soll 2091 in London spielen. Die Welt hat sich scheinbar bis dahin so sehr verändert, dass man sich als Leser in der neuen Welt kaum zurecht findet.

Ganz grob kann man sagen, dass ein Geheimagent (oder auch Agentin, die Geschlechter sind nicht mehr beständig) versuchen soll mehr über eine künstliche Intelligenz herauszufinden. Leider verfolgt man nicht nur den Weg des Agenten, sondern auch noch zahlreiche andere Charaktere, was meiner Meinung nach nur für Verwirrung sorgt.

Besonders schade fand ich, dass Hillenbrand dann auch noch Fantasyelemente miteingebracht hat. Bei einem Roman über die Zukunft, Computer und künstliche Intelligenzen ist ein Zauberer wirklich nicht notwenig.

Insgesamt eher enttäuschend!