Klufti in Höchstform!

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Da ist er wieder, der Kommissar Kluftinger aus Altusried! Ja, wer sich mit Terroristen herumschlägt und dabei als Sieger hervorgeht, hat sich auch ein wenig Luxus verdient - in diesem Fall ein schönes Wochenende im Berghotel. Und wenn es etwas umsonst gibt, ist der Kluftinger eh zu haben.

Seine Pfennigfuchserei und Sammelwut haben mich zum Schmunzeln gebracht, ebenso die peppigen Wortgefechte, die er sich mit seiner Erika und seltener mit seinem speziellen Freund Langhammer liefert. Die Leseprobe strotzt geradezu vor Situationskomik und hat bei mir gleich wieder das typische Klufti-Feeling aufleben lassen. Diese Figur ist aber auch zu genial! Wenn es Kluftinger nicht schon gäbe, man müsste ihn erfinden!

Natürlich haben die Autoren Volker Klüpfel und Michael Kobr es auch nicht versäumt, rechtzeitig eine Krimikomponente in die Geschichte einfliessen zu lassen. Schon die Personenbeschreibungen der ganzen Nebenfiguren sind so auffällig präzise, dass man sich als Leser vornimmt, sich das eine oder andere Gesicht für später zu merken.

Sehr gespannt bin ich aber auf das Kriminalspiel, bei dem Kluftinger in die Fußstapfen von Hercules Poirot treten darf und hier den Meisterdetektiv geben wird. Ob das nur bei einem Theaterspiel bleiben wird oder ob wir einen handfesten Kriminalfall erleben werden? Man darf gespannt sein. Die Bezüge zu Agatha Christie sind sehr häufig und auffällig präsentiert, so dass ich mit einer Hommage an ihr Werk rechne, was bestimmt sehr spannend und stilvoll wird.

Selten war ich nach einer Leseprobe so gespannt auf das folgende Buch!