Das Geschäft mit den Eizellen

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helga Avatar

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Lake Warren hat zwei Kinder und ihr Ex-Mann Jack will nun plötzlich das alleinige Sorgerecht für die Kinder anstreben. Lake muss daher sehr vorsichtig sein und auf ihren Umgang achten, sie will auf keinen Fall Jack eine Angriffsfläche bieten.

Lake ist Marketingexpertin in einer Kinderwunschklinik, um dort ein Vermarktungskonzept zu entwickeln. Der Arzt Dr. Mark Keaton soll neu in der Klinik anfangen und daher wird ihm zu Ehren ein kleines Dinner veranstaltet, zu dem auch Lake eingeladen wird. Nachdem ihre beiden Kinder im Ferienlager sind, stimmt sie zu.

Der charmante Mark hat es Lake schon in der Klinik angetan, wo sie sich kurz mit ihm unterhalten hat und als er sie nach dem Dinner noch auf einen Drink zu sich nach Hause einlädt, nimmt sie erfreut an. Sie verlebt eine schöne Liebesnacht mit ihm und als sie erwacht, liegt Mark mit durchschnittener Kehle im Bett.

Das Buch beginnt schon mit dem Prolog recht spannend, wo eine Frau mit Lähmungserscheinungen in einem Keller aus der Bewusstlosigkeit erwacht. Die Geschichte ist sehr gut aufgebaut und mit ihren zwei Handlungssträngen zwischen Prolog und Ende eingebettet. Auf der einen Seite muss Lake sich mit Jack und dem Sorgerechtsstreit herumschlagen und auf der anderen Seite vermutet sie in der Klinik irgendwelche Machenschaften, in Verbindung mit Marks Tod.

Die Personen sind nicht sehr ausgeprägt, man erfährt so gut wie nichts über den Verlauf ihres Lebens. Die Geschichte lässt sich zwar flüssig lesen, trotzdem hätte ich mir etwas mehr Tiefgang gewünscht, da das Thema sehr interessant ist. Es gibt aber auch ein paar Durststrecken und auch Namensverwechslungen kommen vor. An Verdächtigen mangelt es nicht, da kann man einige Vermutungen anstellen und auch wieder verwerfen, allerdings hätte ich mir ein einfallsreicheres Ende gewünscht. Das Buch ist nicht herausragend, aber auch nicht schlecht, mit hat es trotzdem ganz gut gefallen.