Es fehlt etwas die Spannung

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scherle Avatar

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Schweden in der Gegenwart. Eine Gegend mit viel Glasindustrie, wobei jetzt nur noch wenige Firmen überlebt haben. Trotzdem wird es immer noch das Glasreich genannt. Eine dieser wenigen, aber relativ exklusiven Firmen will eine Ausstellung machen mit den besten Werken der Vergangenheit sowie über die Geschichte der Firma. Bei der Ausstellungseröffnung kommt es zu einem Eklat. Denn in einem der Hauptausstellungsstücke – einem gläsernen Sarg – befinden sich Knochen und ein altes Hochzeitskleid. Zumindest das Kleid wird wiedererkannt. Es gehört der Braut des jetzigen Firmenbesitzers. Bei der Hochzeit gab es eine inszenierte Brautentführung – doch die Braut kehrte nie wieder. Bald stellt sich heraus, dass die Knochen wirklich zu der damaligen jungen Frau gehören. Ingrid Nyström beginnt die Ermittlungen zusammen mit ihrem Team. Doch sie selbst hat private Probleme, denn sie kann die Ermordung ihrer Schwiegertochter nur schwer verkraften und gibt auch Stina Forss die Schuld daran. So ist die Zusammenarbeit schwierig.

Ich fand das Buch nicht schlecht. Allerdings fehlte mir durchweg etwas die Spannung. Bei einem so alten Fall ist die Gefährlichkeit einfach nicht mehr da. Außerdem war mir ein wenig zu viel der privaten Verwicklungen beschrieben. Ansonsten war es gut lesbar. Der Stil ist eher ruhig. Ich konnte das Buch auch mal gut aus der Hand legen, es hat mich nicht immer zum Weiterlesen getrieben.