Im Keller sind die Geister

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moneypenny Avatar

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Marc Raabe spielt mit "Schnitt" mit den frühsten Ängsten seiner Leser. Wer kennt nicht die Angst in den Keller zu gehen und das erst recht Abends, auch wenn der Keller dann der gleiche ist.

Gabriels ist elf Jahre alt, seine Eltern streiten mal wieder. Sein Vater ist brutal und einschüchternt, so dass er seinen kleinen Bruder im Kinderzimmer eingeschlossen hat, zur Sicherheit. Sein Vater hat im Keller ein Labor, was auch immer sich hinter der Tür verbirgt, weiss niemand. Niemand darf dort reinsehen, nicht mal die eigene Frau.

Bis zu diesem Streit, die Tür steht offen und Garbiels Neugier siegt, Mit kleinen Happen erfährt der Leser, dass dort Fotos händen die dem elf Jährigen Angst einjagen, wie auch Filmaufnahmen, zuletzt Kameras die die Küche filmen, in der die Eltern streiten und der Vater ... ja das bleibt erstmal der Fantasie des Lesers überlassen.

Zig Jahre später, Garbiel ist mittlerweile 40 Jahre, arbeitet bei einer Securityfirma und hat eine schwangere Freundin. Aber irgendwas wird ausgeheckt. 

Seine Freundin droht ein Überfall und ihm eine Überaschung im Keller. Holt ihn seine Vergangenheit ein. Was ist aus seinem Bruder geworden? Ist sein Vater der Psychophat?