Düster und undurchsichtig..

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julia114 Avatar

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Inhalt:
Mykar wird in einem abgelegenen Dorf in einem Dürrejahr geboren. Durch diese schlechte Zeit schon nicht wirklich willkommen geheißen, wird Mykar auch noch von allen als Skargat-Kind stigmatisiert. Die Dorfjugend triezt ihn, seine eigene Familie lässt ihn auf dem Hof schlafen. Eines Tages wird es besonders brenzlig für Mykar, doch Cay der Sohn des Dorfpriesters kommt ihm zu Hilfe und rettet ihm so das Leben. Als ein junges Mädchen ermordet wird, wird Mykar anstelle des Mörders verprügelt und im Wald verscharrt, wo er dem Tode näher ist als dem Leben. Doch als Cay wegen Mordes angeklagt wird, erwacht Mykar aus seiner Starre und er macht sich auf dem Weg seinen Freund zu retten. Verbündete findet er in dem Adligen Justinius, welcher gerne mal zu tief ins Glas guckt, und dessen verrückter Magd Scara und einer geheimnisvollen Schönen. Doch es steht noch wesentlich mehr auf dem Spiel als Cays Leben.

Persönliche Meinung
Die Leseprobe und das Cover haben mein Interesse an diesem Buch geweckt. Düster und mystisch gestaltet, mit Totenschädel und Rabe, ist das Cover ein Blickfang. Die Leseprobe machte Eindruck durch einen spannenden Prolog. Auch der Stil des Buches mit seinen Unterteilungen in verschiedene Perspektiven der einzelnen handelnden Personen war gut gemacht. Jedoch bin ich mit diesem Buch nicht warm geworden. Manche Zusammenhänge sind nicht wirklich erklärt worden und auch bleiben viele Fragen am Ende offen, da dieses Buch der Start einer Serie ist. Die Idee hinter dieser Fantasy-Welt, welche aus verschiedenen Dimensionen, Mitspielern und Gegnern besteht ist originell und durch die einzelnen Charaktere auch liebevoll dargestellt, jedoch fehlt noch das zugrunde liegende Muster oder eine Einheitlichkeit, die es dem Leser ermöglicht in eine neue Welt einzutauchen und diese auch mit all ihren Facetten verstehen zu können.
Ich sehe Potential in dieser Reihe und vielleicht zeigt sich im nächsten Band eine Entwicklung. Jedoch würde ich definitiv ein paar Seiten vorablesen müssen, bevor ich entscheiden kann, ob ich das Buch kaufen würde oder nicht.