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suntje Avatar

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Federica sieht einen merkwürdigen Mann in ihrem Fluss und ist fasziniert. Er kommt ihr bekannt vor, doch er scheint ein Geist zu sein.
Ein Zeitsprung in die Vergangenheit und Federica erlebt ein Massaker, nur sie überlebt durch durch Sofiane, dem Sarazenen, der in Liebe zu ihr entbrennt. Er gibt sein Leben für sie. Es folgen viele Seiten ohne Worte, denn die beiden sprechen nicht die gleiche Sprache. Die Schreibsprache ist aber sehr blumig und der Zeit angepasst. Sofian verschweindet im Wald, kommt wieder, zieht sich in die Kammer zurück und leidet. Federica wird geschlagen und verzeit, wird erniedrigt und verzeit.Kommen die beiden zusammen? Dieser Teil hat definitiv Längen. Schließlich überschlägt sich die Handlung als Sofian Federica in der Einöde zurücklässt, es sich dann wieder anders überlegt. Er wird von Widersachern verfolgt, die über Federica herfallen, und es zu einem dramatischen Ende führt.
Der nächste Zeitsprung führt wieder in das heutige Piemont. Federica leidet an Depressionen. Ihre Freudin Maria führt sie zu einer Heilerin, die ihr zweifelhafte Ratschläge gibt. Ein hin und her folgt, viele Wiederholungen, zu wenig Handlung. Die Schreibsprache ist modern. Fantasie und Realität vermischen sich, aber es wird dem Leser nicht leicht gemacht, zu wenig überzeugend. Ich konnte mich in keinen der Protagonisten hineinversetzen und habe mehrfach darüber nachgedacht, es zur Seite zu legen.