Leben mit einer beeinflussenden Krankheit

Voller Stern Voller Stern Voller Stern Voller Stern Leerer Stern
floras bookworld Avatar

Von

Der Dank geht an dtv und vorablesen.de für die Bereitstellung des Leseexemplares.

Wir fangen gleich mal beim Cover an und es ist einfach nur cool. Die drei Farben stechen sich gegenseitig aus weshalb es extrem auffällig ist und mich förmlich angesprungen ist. Von der Gestaltung würde ich es sehr modern einschätzen. Außerdem mag ich auch, dass es nicht das XY-Cover ist sondern speziell. Mit XY-Cover meine ich die Fantasy Cover, die natürlich meistens wunderschön sind, aber doch irgendwie ähnlich.

Der Titel Was ist schon Normal? Hat bei mir sofort das Interesse geweckt, weil es natürlich eine interessante Frage ist und wenn man nicht zur Menge, in der Schule, dazu passt, spricht es einen noch mehr an – jedenfalls ging es mir so.

Natürlich war ich dem entsprechent gespannt auf das Buch und wollte auch wissen was den nun mit Evie‘s Krankheit ist. Das erste was mir aufgefallen ist, ist der Schreibstil -wenn man es so nennen kann, aber man könnte es auch den Buchaufbau nennen. Jedenfalls ist es ziemlich cool aufgebaut. Es ist keine Geschichte wie in anderen Büchern. Ihr müsst euch das so vorstellen: Evie hat ihre Krankheit und muss auch des öfteren ein Genesungstagebuch schreiben. Dies ist auch meist im Buch abgebildet. Auf dieser Seite schreibt sie so einige Sachen rein und man beginnt schon leicht zu schmunzeln. Dann geht es weiter und sie erzählt es als ob du neben ihr sitzt und ihr euch über ihr Leben unterhaltet. Zwischendurch kommen dann unter anderem Menschen vor, zu denen sie etwas erzählen will und macht daraus noch eine kleine extra Geschichte.

Der Schreibstil passt einfach gut in das Alter der Protagonistin. Weshalb man des öfteren Schmunzeln muss über die Wortwahl usw.

Jetzt aber mal zum Inhalt…

Evie hat eine psychische Krankheit -habe ich jetzt gespoilert?-, welche sich immer mehr zurückbildet. Sie kann in der Zeit, in der das Buch spielt, shon sehr viele Sachen tun ohne das Etwas passiert. Trotzdem kriegt man einen guten Eindruck über ihre Krankheit. Jedoch ist Evie‘s Ziel normal zu sein und das heißt bei ihr unter anderem, dass es ganz viel Jungsdrama gibt. Am Anfang war es noch im Rahmen des ertragens, aber irgendwann hat es nur noch genervt.

Was ist schon normal? Ist ein schöner Jugendroman, der mich in das Leben mit einer psychischen Krankheit eingeführt hat. Jedoch war das ganze Drama über die Jungs etwas zu übertrieben eshalb es von mir nur vier von fünf Teetassen gibt.