Lovestory mit Suchtgefahr

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zeilenflut Avatar

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Zusammenfassung:
Whitney - kurz Whit - ist, nachdem Ihr Leben in Sacramento aus den Fugen geraden ist, in ihre Heimat, San Francisco, zurückgezogen. Dort lebt Sie aktuell bei ihren Großeltern, welche Sie auf aufgezogen haben.
Kein Job und kaum Geld, aber wenigstens stehen ihre beiden besten Freundinnen, Tahlia und Lennon, weiterhin zu ihr.
An einem verzweifelten Tag entschließt sie sich zu einem Tinder Blind-Date. Der Typ versetzt sie aber. Whit muss aber trotzdem nicht alleine nach Hause gehen. Sie landet mit dem Barkeeper des Drunken Monk im Bett. Der Barkeeper, der sich im Nachhinein als ihr Feind herausstellt...

Meine Gedanken:
Der Klappentext von "The Bartender" verrät einem eigentlich nicht sehr viel über das Buch, aber er macht total neugierig! Ich konnte gar nicht anders, als das Buch lesen zu wollen.
Das Cover ist auch ein absoluter Augenschmaus! Ich mag es irgendwie, wenn auf dem Cover nur der Oberkörper, so wie die Kinn- und Lippenpartie zu sehen. Das lässt einem einfach viel Platz für die eigene Fantasie.
„The Bartender“ ist der erste Band der San Francisco Hearts Trilogie.
Der Roman ist in der ersten Person aus der Sicht von Whitney geschrieben. Es ist ein sehr schöner, flüssiger und leichter Schreibstil. Ich musste immer wieder herzhaft lachen. Der Roman hat sich unglaublich schnell lesen lassen.
Whit hat es in ihrem alten Job geschafft, gekündigt zu werden, weil Sie mit ihrem Chef auf Tuchfühlung gegangen ist. Nun musste Sie wieder zurück nach San Francisco und bei ihren Großeltern einziehen. Ein absoluter Tiefschlag.
Whit will einfach nur wieder auf eigenen Füßen stehen, einen Job haben und einfach ein funktionierendes Leben führen.
Gerade die Unabhängigkeit ist ihr unglaublich wichtig, da Sie ihre eigene Mutter Sie bereits als Kind bei ihren Großeltern zurück gelassen hat. Sie will sich auf niemanden angewiesen sein, aus Angst, verletzt zu werden.
Cole ist ein sehr sozialer Mensch. Aber früher war er ein totaler Weiberheld. Er hatte ständig One-Night-Stands, und war einfach ein eingebildeter Ekel.
Whit verdreht ihm total den Kopf, als Sie in der Bar, in welcher er hinter der Bar arbeitet, sitzt und ihren Kummer im Alkohol ertrinkt. Sie geht ihm einfach nicht mehr aus dem Kopf und er verliebt sich verzweifelt in Sie.
Whitneys, so wie ihre besten Freundinnen, Tahlia und Lennon sind alle drei total unterschiedliche Charaktere. Genau diese Unterschiede bringen viel Witz in die Geschichte.
Tahlia’s Familie gehört zu den einflussreichsten und reichsten Familie von San Francisco. Sie ist in der High Society aufgewachsen. Ihr wurden von klein auf das richtige Verhalten und gute Manieren beigebracht.
Lennon dagegen ist ein totaler Freigeist. Sie ist Tätowiererin und nimmt kein Blatt vor den Mund. Sie liebt es auch hin und wieder bewusst zu provozieren. Besonders viel Spaß hat Sie, Tahlia’s Mutter zu schockieren und zu ärgern.
Alle diese Unterschiede zwischen den Charakteren und auch viele Missverständnisse und Geheimnisse bringen viel Spannung und Spaß in das Buch.

Fazit:
„The Bartender“ ist eine schöne, leichte, und lustige Lovestory für zwischendurch mit Suchtgefahr. Es hat einfach viel Spaß gemacht die Geschichte rund um Whit und Cole zu lesen, und mit zu fiebern. Ich wollte und konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen.
Ich kann es kaum erwarten die Fortsetzungen „The Boxer“ und „The Banker“ zu lesen.