Schaurig ist's, übers Moor zu geh'n....

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Ruth Galloway, ihres Zeichens forensische Anthropologin, wird zu einem Knochenfund im Moor gefunden. Schnell kann sie feststellen, dass es sich um eine Eisenzeitleiche handelt und nicht um einen neueren Fall. Detective Harry Nelson ist erleichtert: vor 10 Jahren verschwand im Moor ein Mädchen spurlos, er hatte gebangt und gleichzeitig gehofft, dass es sich bei den Knochen um die Überreste dieses Mädchens handelt. Nelson hat zu dem neueren Fall eine ganze Reihe anonymer Briefe erhalten, in denen es vor Andeutungen und mystischen Zitaten nur so wimmelt. Was hat das Moor mit dem Verschwinden des Mädchens zu tun? Gibt es einen Zusammenhang zu der Ausgrabung des Henge, eines prähistorischen Kreises aus Holzpfählen, der ein mystisches Zentrum in der Eisenzeit war? Seinerzeit hat es bei den Ausgrabungen Konflikte mit einer Gruppe von Gegnern dieser Aktion gegeben, die die Kultstätte so belassen wollten. Als dann ein weiteres Mädchen entführt und kurze Zeit später tot aufgefunden wird, gerät Detective Nelson unter Druck, den Mörder zu finden.

Nach und nach geraten alle Personen aus Ruths Umfeld in Verdacht, und ebenso nach und nach wird Ruths Leben demontiert. Die Menschen, denen sie vertraut hat, haben scheinbar ein Doppelleben geführt, es sind Dinge vorgefallen, an die sie nie geglaubt hätte. Und der Mörder - nun, daran hätte ich nicht gedacht.

Mir hat dieser Krimi sehr gut gefallen: spannend, flüssiger Schreibstil, ein interessantes Sujet, sympathische Ermittler, nicht so blutig - was will man mehr? Etwas gewöhnungsbedürftig für mich war die Zeitform des Präsens, aber daran habe ich mich schnell gewöhnt. Auf jeden Fall werde ich gespannt auf weitere Fälle mit Ruth Galloway und Harry Nelson warten. Und ich bin auch gespannt, wie die weitere Geschichte zwischen ihnen weiter geht ;-)