Das Außergewöhnliche im Besonderen

Voller Stern Voller Stern Voller Stern Voller Stern Voller Stern
wortteufel Avatar

Von

Eine doch eigentlich so belanglose, einfache Sache, ein Film, wird von dem Sammler Ackerman heißbegehrt und er beauftragt McKenzie das längst verloren geglaubte Liebhaberstück mit dem Titel "Um Mitternacht" zu finden. Doch an diesem alten Schinken ist nichts einfach und belanglos. Ackerman erzählt McKenzie, warum er an der Hoffnung festhält, dass es irgendwo noch eine Kopie des Films geben muss und tischt dem Ermittler dabei eine Geschichte auf, die selbst bereits zu unglaublich klingt, um wahr zu sein. Dem nicht genug, setzt McKenzies erster Kontakt die ominöse Geschichte um den verschollenen Film fort und der Leser ahnt zum Ende der Leseprobe, dass sich die Suche nach dem verschollenen Stück Kinogeschichte alles andere als leicht gestalten wird und noch einige Überraschungen auf den Ermittler warten.
Seltsam ist, dass die Leseprobe aus ungeklärten Gründen mit dem zweiten Kapitel beginnt. Unschön, wie ich finde, denn ein Buch überzeugt entweder bereits auf den ersten Seiten oder gar nicht. Der Erzählstil jedoch ist angenehm, gut zu lesen und macht Lust auf mehr. Sonderbar erscheint mir nur die vollkommene Abwesenheit gewisser Satzzeichen, wie z.B. An- und Abführungszeichen. Dies mag entweder an einer fehlerhaften Leseprobe liegen oder an der fortgeschrittenen Stunde, zu der ich diese las - womöglich bin ich inzwischen etwas betriebsblind. Oder aber ich habe den Stil einfach nicht durchblickt. Ich hoffe, das Gesamtwerk gibt mir mehr Aufschluss darüber!
Die Geschichte hat jedenfalls sehr viel Potential und verspricht spannend zu werden.