... und ich bin begeistert

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antheia Avatar

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Ein tolles Buch, der Anfang hat mich schon überzeugt. Die Geschichte beginnt 1950, nach einem Jahrzehnt des Schreckens und der Ungewissheit. Und noch längst sind nicht alle Fragen beantwortet und Wunden geheilt, das Grauen noch zu frisch. Die Autorin schafft es wunderbar, das Lebensgefühl der damaligen Zeit und die Hoffnung der Menschen - endlich - nach einem Neuanfang in eine Art Mikrokosmos einzufangen - den Neujahrsmorgen 1950. Und dazu exemplarisch die Geschichte aus unterschiedlichen Perspektiven zu erzählen. Ich finde das erfrischend und auch eine sehr spannende Art, die damalige Situation erzählerisch einzufangen und mir näher zu bringen. Ich konnte mich hier schon auf die ersten Figuren sehr gut einstellen und mich emotional hineinfühlen. Ich bin sehr gespannt, wie die Geschichte weitererzählt wird, mit welchen Alltagsproblemen die Menschen zu tun haben, und wie sie diese meistern oder daran scheitern. Ein tolles fiktives Sittenportrait. Mehr davon. Ich würde hier gerne weiterlesen.