Gut erzählte Familiengeschichte in der Nachkriegszeit

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leseratte1405 Avatar

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Carmen Korns neuer Roman über drei befreundete Familien startet im Jahr 1950, also in der Nachkriegszeit.
Gerda und Heinrich Aldenhoven leben mit ihrer Familie in Köln. Heinrichs Kunstgalerie wirft kaum genug zum Überleben ab. Im Haus wohnen auch seine beiden Nichten die in einer Bombennacht ihre Wohnung und alles Hab und Gut verloren haben.
Heinrichs Schwester Margarethe lebt in San Remo mit ihrem italienischen Mann, aber die Abhängigkeit von der Schwiegermutter macht ihr das Leben schwer.
Gerdas Freundin Elisabeth lebt mit ihrem Mann Kurt und den Kindern im Hamburg. Kurt ist Werbeleiter bei der Sparkasse, finanzielle Sorgen hat die Familie nicht. Allerdings ist der Schwiegersohn Joachim noch nicht aus dem Krieg heimgekehrt und Tochter Nina versagt sich daher einem glücklichen Leben.
Insgesamt hat mir Carmen Korns neuer Familienroman gut gefallen, die Entwicklungen und Verstrickungen im Lauf der Geschichte halten die Spannung aufrecht. Man lebt und leidet mit den Figuren und am Rande gibt es sogar ein kleines "Wiedersehen" mit Henny und Dr. Unger.