Spannend und traurig zugleich

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rinaeve Avatar

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Sophie und Thies haben ihren einzigen Sohn verloren. Er ist vor seinem zwölften Geburtstag in dem Fluss, an dem sie leben, ertrunken. Beide kommen über den Verlust nicht hinweg. Dazu sehen sie täglich ihre glücklichen Nachbarn Inga und Bodo, ihre Tochter Jella und ihren Sohn Lasse, der in dem Alter von ihrem verlorenen Sohn Aaron ist. Sophie und Thies hatten ihnen einen Teil ihres Grundstücks überlassen, auf das diese ihr Haus bauten. Sie wurden die besten Freunde. Doch seit dem Unfall gehen sie sich aus dem Weg. Thies arbeitet in der Kleinstadt, in der sie leben, als Lehrer, ist aber noch vom Unterricht befreit. Sophie arbeitet in einem Labor und geht ihrer Tätigkeit schon seit einiger Zeit wieder nach, um sich von dem Verlust ihres Sohnes abzulenken. Bodo arbeitet bei der Polizei und macht gegenüber Inga eine Andeutung, sagt aber nichts Konkretes. Es hat mit dem Tod von Aaron zu tun...

Der Schreibstil ist sehr flüssig und man kann sich sofort in die Geschichte hineinversetzen. Es baut sich schon zu Anfang des Buches eine gewisse Spannung auf.