Interessant, aber nervige Charaktere und unglaubwürdige Sätze

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biber Avatar

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Die Story gefällt mir, jedoch störten mich diverse Textpassagen.

Es begann bereits am Anfang. Mich überkam in den ersten Seiten das Gefühl, die Informationen nur durch eine Aneinanderreihung von Ereignissen erzählt zu bekommen.

Dies änderte sich im nächsten Abschnitt. Nun störte mich jedoch die Verlobte, die den Hauptcharakter begleitete. Sie hatte augenscheinlich keine Ahnung, was die grundsätzliche Aufgabe ihres Verlobten war und warum sie in die Katakomben gingen. Die sich ständig wiederholenden Fragen dienten m.E. einzig darum, viele Informationen zu dem Thema preiszugeben. Das hätte man auch schöner und weniger nervig schreiben können. Einige Sätze erschienen mir daher einfach unglaubwürdig und es wirkte zeitweise wie ein Infodump. Insgesamt ist die Verlobte deplaziert. Wäre sie lieber, wie sie es wollte, shoppen gegangen.

Einfache Fragen wurden vom Hauptcharakter nicht klar beantwortet, aber am Ende war die Antwort doch sehr einfach: Nein, kein Knochenfund. Die Art und Weise, wie hier Informationen vermittel wurden, gefällt mir nicht. Da ich aber an sich die Story mag, würde ich das Buch auch weiterlesen wollen und es für die Personen, die solch einen Erzählstil entweder ausblenden können oder gar mögen, auch empfehlen.