Dühnfort ermittelt wieder

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büchermaus1 Avatar

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Dieses Mal nimmt uns Inge Löhnig mit in den Münchener Stadtteil Unterhaching. Das ist etwas, was mir an ihrem Schreibstil so gut gefällt. Die Abwechslung in der Wahl ihrer Spielorte.
Bereits auf den ersten Seiten gibt ein Mensch mit einer glühenden Zigarette in der Dunkelheit auf einer Baustelle den ersten Anhaltspunkt zu einem Schuß, der kurze Zeit daraufhin fällt.
Als Dühnfort am nächsten Tag an den Tatort kommt, ist die Leiche schon im Leichenschauhaus. Eine Verkettung falscher Umstände. Mißverständnisse.
Der Auftakt ist gegeben. In ihrem fesselnden Schreibstil ist man sofort in die Handlung gefangen. Wie geht es nun weiter? Kann die Zeugin, die zum Tathergang angetrunken war und sich erst eine Stunde später bei der Polizei meldet, noch weitere Hinweise geben? Wer ist die tatverdächtige Person mit der Zigarette? Und klappt das Zusammenleben Dühnforts mit seiner ehemaligen Kollegin Gina und dem Wohnungsdurchbruch?
Bereits die ersten Seiten versprechen ein spannendes Leseerlebnis. Dessen bin ich mir sicher, denn ich kenne bisher alle 4 Bücher von Inge Löhnig und bin bisher nie enttäuscht worden. Mit Geschick hält sie mich als Leser am Buch fest und hat mich bisher immer mit einem Ende überrascht, was ich so nicht erwartet hätte.
Deshalb steht auch der 5. Fall um Dühnfort und seine Mannschaft weit oben auf meiner Wunschliste.